Flächensuchhund (Redog) - Foxmead

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Flächensuchhund (Redog)

Ausbildung

REDOG Ausbildung Geländesuchhunde

Die Suche nach vermissten Personen
In verschiedenen Bereichen setzt der Mensch den Hund erfolgreich zu seinem Nutzen ein. Der Polizeihund, der Drogenhund, der Blindenhund, der Lawinenhund und der Katastrophenhund sind die wohl bekanntesten Helfer auf vier Pfoten. Weit weniger bekannt sind die Geländesuchhunde, die ebenfalls unzählige Male pro Jahr im Einsatz stehen: Sie werden angefordert, wenn es darum geht, im Wald, im voralpinen Gebiet oder in sonstigem unübersichtlichem Gelände nach vermissten Personen zu suchen.

Ausbildung von Hund und Hundeführer

REDOG begann 1982 mit der systematischen Ausbildung von Geländesuchhunden. Die Ausbildung  wurde seither stets weiterentwickelt und hat heute einen hohen Stand erreicht. Eine wichtige Voraussetzung, um den Ausbildungsstand nicht nur zu halten, sondern auch weiter zu fördern, bilden einerseits die regionalen Trainingseinheiten der GS-Hundeteams als auch die jährlich zentral organisierten Übungen. Die Ausbildung erfolgt in einer der zwölf Regionalgruppen unter der Leitung interner Übungsleiter und unterliegt gesamtschweizerisch denselben Ausbildungskriterien.Ausbildungsschwerpunkte:
-Führigkeit auf grosse Distanz
-Sichere Anzeige durch Verbellen oder Bringseln
-Laufarbeit
Geländesuchhunde können in verschiedenen Suchsystemen eingesetzt werden. Das System wird stets den Geländegegebenheiten angepasst. Als Möglichkeiten bieten sich die Weg-und die Sektorensuche an. Die Hunde werden darauf trainiert, dass sie dem Führer alles anzeigen, was mit menschlicher Witterung behaftet ist, also auch Gegenstände oder eben Personen, die sich im Gebiet aufhalten. Hat der Hund nun einen Gegenstand oder eine Person gefunden, zeigt er dies seinem Führer mit Verharren an der Fundstelle und Bellen an. Bei der zweiten Anzeigeart trägt der Hund am Halsband ein sogenanntes Bringsel (z.B. rundes Nylongeflecht), welches er beim Auffinden in den Fang nimmt und damit zum Führer zurückkehrt. Anschliessend zeigt der Hund seinem Führer den Weg zum Fundort. Bei allen Sucharbeiten trägt der Hund eine Kenndecke in auffallender Farbe, damit er von Passanten und Jägern als Rettungshund erkannt wird.

Der Einsatztest

Die Ausbildung eines Geländesuchhundes dauert ungefähr drei Jahre. Bevor das Hundeteam (Führer und Hund) für Einsätze aufgeboten werden kann, muss es einen Einsatztest absolvieren. Der Einsatztest wird ein Mal pro Jahr durchgeführt. Während rund sechs Stunden wird das Team im Gelände intensiv auf die bereits genannten drei Ausbildungsschwerpunktegeprüft. Der Hundeführer seinerseits muss zu dem seine Fähigkeiten in den Bereichen „Erste Hilfe“, „Karte&Kompass“ und „Alpine Seiltechnik“
unter Beweis stellen. Die Einsatzfähigkeit muss alle drei Jahre bestätigt werden. Ausserdem sind die einsatzfähigen Hundeteams verpflichtet, jedes Jahr eine offizielle Leistungskontrolle (Eignungstest) zu absolvieren.

Einsatzgebiete

GS-Hunde von REDOG werden in friedlichen Situationen eingesetzt. Wichtigster Partner von REDOG ist die REGA, denn alle Suchaktionen werden von ihr koordiniert. REDOG arbeitet in der Schweiz zudem eng mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) sowie mit der Polizei und der Feuerwehr zusammen. Um diese Zusammenarbeit zu festigen, ist REDOG bemüht, den fachlichen Austausch und den persönlichen Kontakt mit den zuständigen Ämtern und Leitern der kantonalen Justiz und Polizeikorps zu pflegen

Alarmierung

REDOG Geländesuchhunde können jederzeit über folgende Telefonnummern angefordert werden:
Alarmzentrale REDOG: 0844 441 144
Matthias Knöri, REDOG Chef Einsatz GS,
Tel. 079 209 86 25
Roc Collenberg, REDOG Stv. Chef Einsatz GS,
Tel. 079 226 33 55
Um den Einsatz optimal zu planen, benötigen wir idealerweise folgende Informationen:
Situationsbeschrieb
Anzahl vermisste Personen
Letzter Sichtkontakt bzw. Aufenthaltsgebiet

Zuverlässig, erfahren und kompetent – eine Erfolgsgeschichte
REDOG begann 1982 mit der systematischen Ausbildung von Geländesuchhunden. Seither war die Organisation massgeblich an der Auffindung zahlreicher vermisster Personen beteiligt. Obwohl sich REDOG keinen Pikettdienst leisten kann, garantiert die Organisation 365 Tage im Jahr für jedes Einsatzgebiet in der Schweiz genügend Teams für eine Suchaktion.

 
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